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Buga 2031: Untersuchungsgebiet sorgt für Unmut

Bad Breisig

Bericht aus dem Rathaus der Verbandsgemeinde Bad Breisig

VG Bad Breisig: Die Verwirklichung einer Bundesgartenschau 2031 im Mittelrheintal wäre für die Entwicklung der Kommunen ein wahrer Gewinn und eine große Chance auf infrastrukturelle Weiterentwicklung.
Doch leider ist es nun offiziell, das Gebiet für die geplante Bundesgartenschau 2031 wird sich ausschließlich auf den Talabschnitt zwischen Rüdesheim/Bingen und Koblenz beschränkten. Die Städte und Gemeinden des Mittelrheins zwischen Koblenz und Remagen/Unkel sind bereits bei der Vorplanung außen vor.
Wie von den politischen Vertretern befürchtet, wird ihre Region- dies sind im Übrigen rund 1/3 aller Kommunen im Mittelrheintal- somit von dem positiven Impuls zur zukunftsgerichteten Infrastrukturentwicklung der Bundesgartenschau 2031 abgehangen.

Weil dies bereits im September abzusehen war, haben sich die Repräsentanten der Städte und Verbandsgemeinden aus Bendorf, Neuwied, Bad Hönnigen, Linz und Unkel rechtsrheinisch sowie Weißenthurm, Andernach, Bad Breisig, Sinzig und Remagen linksrheinisch mit einer gemeinsamen Erklärung an das Innenministerium gewandt, um die Interessen ihrer Region deutlich nach außen und umgehend zur Landesregierung nach Mainz zu tragen.
Doch längst hat das Innenministerium auf ein Schreiben der Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden der Tourismus GmbH „Romantischer Rhein“ folgende unbefriedigende Stellungnahme abgegeben: „ Eine wesentliche Begründung der UNESCO-Anerkennung war 2002, dass die Region zwischen Bingen und Koblenz von der UNESCO beispielhaft für den gesamten europäischen Rhein gesehen wird.“, bedeutet: Gleiches soll auch für das geplante Gebiet der Bundesgartenschau 2031 gelten.
Zudem sehe man bei einer Ausweitung des Gebietes keine Chance auf eine Realisierung.
Doch eben genau das sieht Bürgermeister Bernd Weidenbach, Verbandsgemeinde Bad Breisig, ganz anders: „ Es gibt kein Oberes und Unteres Mittelrheintal, es gibt den Mittelrhein und der ist untrennbar. Die Entscheidung für die Beschränkung der Machbarkeitsstudie auf das Welterbegebiet ist eine freiwillige Entscheidung des Landes Rheinland-Pfalz und keine fachliche oder gesetzliche Regelung. Uns werden die damit verbundenen Entwicklungschancen bereits vorab genommen und das dürfen und können wir so nicht akzeptieren.“
Man freut sich mit der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, die die Landesgartenschau 2022 ausrichten darf, allerdings ist dies für die nahgelegenen Städte und Verbandsgemeinden am Rhein, hinsichtlich vom Innenministerium erhoffter Synergieeffekte, noch nicht einmal ein Trostpflaster.

„Ein Zweckverband, bestehend aus allen links- und rechtsrheinischen Städten und Verbandgemeinden in der Region Koblenz-Landesgrenze NRW, sollte unbedingt gegründet werden. Ziel ist es dabei, dass final gemeinsame zukunftsorientierte und zukunftsträchtige Themenschwerpunkte zum Nutzen der gesamten Region unter fachlicher Begleitung entwickelt werden“, so Bürgermeister Bernd Weidenbach.
In einem weiteren Termin aller beteiligten Kommunen und Abgeordneten am 14.11.16 in Bad Hönningen werden die nächsten gemeinsamen Schritte zur Gründung des Zweckverbandes festgelegt.

 

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Mittwoch, 24. Januar 2018

    

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