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Naturschutzgroßprojekt bringt sichtbare Erfolge

Kreis Ahrweiler

Das Naturschutzgroßprojekt Obere Ahr Hocheifel bringt erste sicht- und messbare Erfolge. Das geht aus dem Zwischenbericht hervor, der dem Kreis- und Umweltausschuss unter Leitung von Landrat Dr. Jürgen Pföhler vorgelegt wurde. Demnach haben die bisher getroffenen Maßnahmen positive Effekte auf die Bachfauna der oberen Ahr. Auch die Zahl der Arten in Wiesenflora und -fauna ist auf einem stabil hohem Niveau, trotz des allgemein zu beobachtenden Rückgangs etwa der Insektenarten. Neben den vielen positiven Effekten für die Natur sorgen einige Projektmaßnahmen auch für Entlastung bei Hochwasser.

Sogenannte Störsteine sorgen in Fließgewässern für mehr Strukturvielfalt. Davon profitiert die gesamte Gewässerfauna. Foto: Kreisverwaltung Ahrweiler

Die Umsetzungsphase des Projekts begann 2012. Seitdem hat der Kreis unter anderem auf insgesamt rund 50 Kilometern in Zuflüssen der Ahr die aquatische Durchgängigkeit wieder hergestellt. Er hat außerdem die Mündung des Trierbachs in die Ahr aufgeweitet, Teichanlagen renaturiert und Gewässerrandstreifen ausgewiesen. Der Flusslauf se lbst soll wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt werden. Sogenannte Sohlbefestigungen aus Stein und Beton im Flussbett werden entfernt. So fließt das Wasser langsamer und kann sich besser selbst reinigen.

Daneben hat der Kreis etwa 9 Hektar Grünland auf Brach- und Rodungsflächen wiederhergestellt und über 6 Hektar Fichtenparzellen gerodet. Der Wegfall von Monokulturen gibt anderen Arten Raum, sich wieder auszubreiten. 42 Hektar auf 137 Grundstücken wurden an Landwirte verpachtet, die sich zur extensiven Nutzung verpflichtet haben. Das heißt, sie düngen die Flächen nicht, mähen nur ein- bis zweimal im Jahr oder beweiden mit einer geringen Viehdichte.

Seit 2007 engagiert sich der Kreis Ahrweiler im Naturschutzgroßprojekt Obere Ahr/Hocheifel. Kerngebiet sind die Flächen entlang der Oberen Ahr und ihrer zahlreichen Nebenbäche in der Verbandsgemeinde Adenau. Hauptziele sind der Schutz sowie die naturnahe, eigendynamische Entwicklung des Gewässersystems der Ahr. Der Kreis will dieses Ökosystem und insbesondere auch seine Artenvielfalt für die kommenden Generationen erhalten. Die Gesamtkosten des Projektes in Höhe von 1 Million Euro trägt zu zehn Prozent der Kreis, 90 Prozent kommen von Bund und Land.

 

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