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Trinkwasser: Chlor in Grafschaft wird weiter reduziert

Kreis Ahrweiler

In Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler läuft die Sanierung der Transportleitung

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Ahrweiler nennt den aktuellen Sachstand zur Chlorung im Trinkwasserverteilnetz der Gemeinde Grafschaft und der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Die stärkere Chlordosierung musste nach dem Störfall im September 2014 aus Gründen des Gesundheitsschutzes angeordnet werden. Seit Februar 2015 wird sie stufenweise reduziert und wurde mittlerweile halbiert, und zwar von 0,4 Milligramm pro Liter (mg/l) auf 0,2 mg/l. Dies geschieht im Einvernehmen mit den beiden Kommunen sowie mit Beratung des Trinkwasserexperten Prof. Dr. Martin Exner vom Hygiene-Institut der Universität Bonn. Die Reduzierung muss kontrolliert und stufenweise durchgeführt werden, um eine eventuelle Wiederverkeimung des Wassers zu verhindern. Das Wasser wird weiterhin beprobt.

Zum aktuellen Sachstand:

> In der Gemeinde Grafschaft konnte der Bezug des Wassers inzwischen vollständig auf eine andere Leitung (Fritzdorf) umgestellt werden. Die Gemeinde bezieht deshalb kein Wasser mehr über die damals verunreinigte Transportleitung. Die umfangreichen Sanierungsarbeiten im Verteilnetz sind abgeschlossen. Die jüngsten Laborproben und Befunde waren unauffällig. Daher kann das Chlor ab sofort noch weiter reduziert werden, und zwar von 0,2 auf 0,1 mg/l. Wenn es keine Grenzwertüberschreitungen oder Störungen gibt, kann die Chlorung in etwa vier Wochen vollständig beendet werden, so das Gesundheitsamt.

> In Bad Neuenahr-Ahrweiler ist die aufwändige Sanierung der Trinkwasser-Versorgungsanlagen im Gange. Die Stadt kann ihre Wasserversorgung nicht vollständig auf andere Leitungssysteme umstellen. Deshalb muss die reduzierte und mittlerweile halbierte Chlorung auf 0,2 mg/l im Verteilnetz während der Sanierungsarbeiten an der Transportleitung bis auf Weiteres beibehalten werden. Nach den rechtlichen Vorgaben muss Trinkwasser mit den höchsten Sicherheitsstandards geschützt werden. Sobald die beteiligten Gutachter einvernehmlich zustimmen, kann das Chlor auch in der Stadt weiter reduziert werden.

Das Kreis-Gesundheitsamt betont nochmals: Die Chlorkonzentration ist ein notwendiger Schutz vor trinkwasserbedingten Krankheitserregern und entspricht den Anforderungen der Trinkwasser-Verordnung. Zu den Chlorungen gab und gibt es in solchen Fällen keine Alternative. Der Schutz der Bevölkerung hat absolute Priorität.

 

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Donnerstag, 19. Juli 2018

    

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