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17 Teilnehmer erwarben Kenntnisse im Betreuungsrecht

Kreis Ahrweiler

Betreuungsvereine der Diakonie und des SKFM informieren in Bad Neuenahr
Menschen beistehen und ihnen das Leben trotz Alter, Krankheit oder Behinderung lebenswert machen, das wollen Männer und Frauen, die sich in Bad Neuenahr-Ahrweiler auf eine rechtliche Betreuung vorbereiten. So galt es, sich an vier Abenden in den Räumen der Katholischen Familienbildungsstätte im Mehrgenerationenhaus Bad Neuenahr-Ahrweiler Zeit zu nehmen. Die Veranstaltungsreihe des Betreuungsvereins der Evangelischen Kirchengemeinden in der Rhein-Ahr-Region im Diakonischen Werk und des SKFM – Katholischer Verein für Soziale Dienste für den Landkreis Ahrweiler e.V. – in Kooperation mit der Familienbildungsstätte richtete sich vor allem an Menschen, die ehrenamtlich eine gesetzliche Betreuung führen oder führen wollen – egal ob als Familienangehöriger oder aus sozialem Engagement.

Unter der Anleitung von Uwe Moschkau vom Betreuungsverein der Evangelischen Kirchengemeinden in der Rhein-Ahr-Region e.V. und Ralph Seeger vom Betreuungsverein des SKFM – Katholischer Verein für Soziale Dienste für den Landkreis Ahrweiler e.V. – schlossen 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Grundkurs ab.
Die beiden Referenten gingen auf alle Themen rund um die Betreuung ein, wobei Fallbeispiele von der Gruppe als besonders hilfreich für das Verständnis bezeichnet wurden.
Zum Thema Vermögensverwaltung stellte sich die Frage, wie man als Betreuer vorgeht, taucht erst nach der Abgabe des Vermögensverzeichnisses eine Geldanlage oder Lebensversicherung auf. Es wurde erläutert, was ein Betreuer machen sollte, wenn der Betreute Barauszahlungen nicht mehr quittieren kann oder vorhandene Geldanlagen nicht mündelsicher sind. Ebenso schwierig ist es, den Wert von Schmuck oder Kunstgegenständen zu ermitteln. Bei der Gesundheitsfürsorge und beim Aufenthaltsbestimmungsrecht wurde thematisiert, was man tun soll, wenn der Betreute eine Krankenhausbehandlung und einen Krankenhausaufenthalt ablehnt. Zudem wollten Teilnehmer wissen, ob ein Ehepartner stellvertretend in eine ärztliche Behandlung einwilligen darf.

Auch diesmal ließen Uwe Moschkau und Ralph Seeger die Teilnehmer nicht gehen, ohne ihnen diverse Unterlagen mit praktischen Tipps zur Führung einer Betreuung an die Hand zu geben. Fast alle Teilnehmer fühlten sich gut informiert und sind bereit, eine Betreuung zu übernehmen. Vor allem lobten sie, dass dieses schwierige Thema ihnen kompetent und locker nähergebracht wurde.
Die nächste vierteilige Schulung für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer startet am 6. September 2017 in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Jeder, der sich für die Übernahme einer ehrenamtlichen Betreuung interessiert, kann sich mit einem der beiden Betreuungsvereine in Verbindung setzen:

•    SKFM – Katholischer Verein für Soziale Dienste für den Landkreis Ahrweiler e.V.;
Telefon: 0 26 41/20 12 78
www.skfm-ahrweiler.de


•    Betreuungsverein der Evangelischen Kirchengemeinden in der Rhein-Ahr-Region im Diakonischen Werk, Telefon: 02641/3283
www.betreuungsverein-ahrweiler.de

 

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Mittwoch, 24. Januar 2018

    

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